Prozente Prozente Prozente und trotzdem eine schöne Marge, Credit: https://pixabay.com/de/illustrations/schwarzer-freitag-weihnachten-1898114/

Ich wollte schon immer einmal einen Artikel mit so einer Clickbait Überschrift schreiben 😉

Es geht um die Funktion „Zielpreis“ – man kennt es auch als die Funktionalität die gerne beim „Blackfriday“, „Cybermonday“ oder „After-Christmas-Sale“ zum Einsatz kommt.

Es geht einfach darum, vorher einen schönen Aufschlag zu machen, den man dann mit großen Prozenten wieder abzieht und der Kunde freut sich über den hohen Rabatt.

Die OfferCube Funktion lässt sich sehr gut bei Angeboten einsetzen, bei denen der Kunde die Preise der einzelnen Artikel schwer oder gar nicht vergleichen kann. Also typischerweise Angebote die sowohl Waren als auch Dienstleistungen beinhalten – sei es jetzt eine Installation einer Alarmanlage, eine neue IT/EDV Anlage mit Installation oder ein neues Badezimmer.

Aber auch ein neuer Einsatzzweck hat sich seit Corona gezeigt:

Da wir nun vermehrt sehr kurzfristige Preiserhöhungen bzw. Änderungen von Lieferanten feststellen kann man die Zielpreis Funktion nun ebenfalls dazu nutzen, einfach die Preiserhöhungen (z.B. +1,5%) im Verkaufspreis nachzuziehen ohne die Artikel-Stammdaten kurzfristig anpassen zu müssen.

Mehr Marge trotz hohem Rabatt

Vorgehensweise:

  1. Zuerst das Angebot (eventuell anhand einer bestehenden Vorlage) normal erstellen
  2. Die Zielpreis Funktion aufrufen und den gewünschten Aufschlag in Prozent, in Euro oder den tatsächlich gewünschten Endpreis (999,99 Euro – wir kennen das ja) eingeben
  3. Großzügigen Rabatt eingeben
Zielpreis Dialogfeld: Aufschlag in Prozent, in Euro oder gewünschter Zielpreis

Die Zielpreis Funktion ist in Angebot, Auftrag und Rechnung über das Optionsmenü zugänglich.

Im Dialogfeld gibt es 3 Möglichkeiten:

  • Eingabe des Aufschlags in Prozent
  • Eingabe des Aufschlags in Euro
  • Eingabe des gewünschten (netto) Zielpreises in Euro

Das System rechnet bei der Eingabe von Euro automatisch in Prozent um und wendet diesen Prozentsatz an. Im Hintergrund werden die Preise für alle Artikel automatisch um die angegebenen Prozent angehoben – das System setzt den Verkaufspreis jedes einzelnen Artikels auf den entsprechenden Wert. So ist für den Kunden der Aufschlag nicht sichtbar.

Resultat: Mehr Marge als vorher trotz großzügigem Rabatt

Nach Eingabe des gewünschten Rabatts erhält der Kunde ein Angebot in dem der Rabatt mit der Ersparnis bereits ausgewiesen ist.

Tipps aus der Praxis:

Tipp Nr. 1: Die Erhöhung und den Rabatt nicht zu drastisch wählen (50% Rabatt ist meist unglaubwürdig).

Tipp Nr. 2: Nicht die gesamte Erhöhung durch den Rabatt wieder abziehen, sondern ein paar Prozent Spielraum lassen à So kann man dem Kunden beim Verhandeln nochmals mit 2-3 Prozent entgegenkommen ohne seine Marge zu verlieren.

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